War Tibet nur der Anfang? Warum auch uns der Umgang Chinas mit Minderheiten angehen sollte


Donnerstag, 5. November 2026, 19.30 Uhr (mit Anmeldung*)

Thema: War Tibet nur der Anfang? Warum auch uns der Umgang Chinas mit Minderheiten angehen sollte
Ort: Clubraum in der Villa Clementine
Gäste: Roland Koch - Ministerpräsident a.D., Kelsang Gyaltsen - Botschafter des Dalai Lama a.D., Frank Auth - Vorsitzender „Freunde für einen Freund“
Moderation: Stefan Schröder

Noch vor einem Jahrzehnt jubelten ihm Zehntausende weltweit zu. Vor allem die Hessen rollten dem Dalai Lama buchstäblich den roten Teppich aus. Das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus wurde von Menschen aller Religionen verehrt, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und als Vorbild für gewaltlosen Widerstand, für Menschlichkeit und Mitgefühl gefeiert. Mittlerweile ist es still geworden um den 91 Jahre alten Mönch, der vor mehr als einem halben Jahrhundert aus seiner Heimat Tibet fliehen und ins Exil nach Dharamsala in Nordindien ziehen musste. Die Volksrepublik China hat unter Führung ihrer kommunistischen Kader ein brutales Programm der Sinisierung durchgezogen, dem die Kultur von 55 verschiedenen Ethnien zum Opfer fällt. Besonders Tibet, das vor mehr als einem halben Jahrhundert annektiert wurde, leidet unter diesem Regime. Was heißt das für die Tibeter, ihr geistliches Oberhaupt den Dalai Lama und seinen friedlichen Protest. War Tibet nur der Anfang auf dem Weg Chinas zu einer totalitären Weltmacht? Darüber diskutieren Roland Koch, ehemaliger hessischer Ministerpräsident und Freund des Dalai Lama, sowie Kelsang Gyaltsen, viele Jahre enger Mitarbeiter Seiner Heiligkeit und sein Botschafter in Europa, mit Moderator Stefan Schröder.

Roland Koch (CDU) - von 1999 bis 2010 hessischer Ministerpräsident, 2011 bis 2014 Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Bilfinger, seit 2017 Professor an der Frankfurt School of Finance and Management, seit 1987 mit dem Dalai Lama befreundet und 2005 dessen Gast in Dharamsala.

Kelsang Gyaltsen, geboren in Tibet, Sekretär des Dalai Lama, Botschafter des Dalai Lama bei der Europäischen Union, Entsandter für Verhandlungen mit der Volksrepublik China, Botschafter des Dalai Lama für Europa.

Frank Auth, 2005 Mitgründer und Vorsitzender des Vereins „Freunde für einen Freund“ mit Sitz in Frankfurt. Der Verein unterstützte den Dalai Lama bei seinen Hessen-Besuchen und hält den Kontakt zu seinem Exilort Dharamsala.

Stefan Schröder ist Ehrenvorsitzender des Presseclubs und Autor des Buches „Hat die Welt den Dalai Lama und Tibet vergessen?“

*Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Interessenten schicken bitte bis zum 28. Oktober eine Mail an pcwiesbaden@t-online.de mit der Angabe, wie viele Personen teilnehmen möchten.

Zum Kalender hinzufügen:
Google Outlook/iCal

Demnächst


Veranstaltung
29. September 2026

PCW vor Ort: Besuch bei der Schufa in Schierstein

weiterlesen
Veranstaltung
1. Oktober 2026

Bundesweiter Aktionstag des Deutschen Bridgeverbands am 1. Oktober im Presseclub

weiterlesen

»Ich bin im Presseclub, weil dieser eine lebendige und informelle Plattform für die Vernetzung von Medienschaffenden und Vertretern der Wiesbadener Stadtöffentlichkeit aus Politik, Kultur und Wirtschaft bietet.«


Martin Kalverkamp, Geschäftsführung dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH