Wer so alles in Wiesbaden lebt...


...unter anderem der Journalist und Schriftsteller Arno Frank, wobei er spätestens jetzt schon korrigierend eingegriffen hätte: „Wiesbaden-Biebrich bitte!“  Dort lebt er aus voller Überzeugung und ohne jedes Bedauern darüber, der vermeintlichen „must live city“ für Intellektuelle und Kulturschaffende – Berlin  - entronnen zu sein. Als spiegel-Pauschalist, fern der Redaktionszentrale in Hamburg, kann er sich außerdem in Ruhe um all das kümmern, was ihm sein eigentliches Anliegen ist: gute Geschichten zu schreiben, vor allem aus der Welt der Kultur und der Gesellschaft mit ihren „Auskragungen“ in die Politik.

Lebhaft, munter und aufgeräumt unterhielt sich Frank mit PCW-Vorstandsmitglied Corinna Freudig  vor einem gut gefüllten Haus. Und natürlich ging es auch um seine literarische Arbeit, die mittlerweile drei Romane umfasst:

  • von dem autofiktionalen „Und jetzt kommst du“ (bei dem er zwei Jahre seiner Kindheit beschreibt, in denen die Familie mit ihrem kriminellen Betrügervater auf der Flucht war) 
  • über den „Seemann vom Siebener“, eine Art „Eintagebuch“ über einen sommerheißen Tag im Freibad und seine Besucher 
  • bis zu „Ginsterburg“, einem Roman, der in einer fiktiven (gedanklich aber in Nordhessen verorteten) Kleinstadt angesiedelt ist, das Leben und Denken einiger Einwohner in den Jahren 1935, 1940 und 1945 beschreibt und leider unheimliche Parallelen zur Gegenwart aufweist.

   

Fotos: Presseclub Wiesbaden

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Martin Kalverkamp, Geschäftsführung dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH