Ein Jubiläum. Drei Museen. Drei Ausstellungen: Couleur Vivante
Dienstag, 21. April 2026, 19.30 Uhr
| Thema: | Ein Jubiläum. Drei Museen. Drei Ausstellungen: Couleur Vivante |
| Ort: | Clubraum in der Villa Clementine |
| Gäste: | Lotte Dinse, Direktorin Nassauischer Kunstverein, Dr. Andreas Henning, Direktor Museum Wiesbaden, Dr. Oliver Kornhoff, Direktor Museum Reinhard Ernst (MRE) |
| Moderation: | Corinna Freudig |
Es geht um Kunst-Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes: Denn im selben Jahr, als die Ausstellung „Couleur Vivante - Lebendige Farbe“ im Museum Wiesbaden eröffnet wurde (1957) wurden auch die Römischen Verträge unterzeichnet, die als Startschuss für die Europäische Gemeinschaft gelten. Für für deren Gelingen wurden die deutsch-französischen Beziehungen als elementar angesehen.
So schrieb die erste Ausstellung abstrakter französischer und deutscher Malerei in Deutschland im doppelten Sinne Geschichte – kunstgeschichtlich setzte sie ein Zeichen für die Kunst-Avantgarde, historisch bedeutete diese gemeinsame Präsentation von acht deutschen und acht französischen Künstlern einen weiteren Schritt zu Annäherung beider Länder.
Zum 70-jährigen Jubiläum im Jahr 2027 rekonstruiert das Museum Reinhard Ernst (MRE) in Teilen die historische Schau und rückt dabei das Werk der einzigen Künstlerin bei Couleur vivante, der 2020 verstorbenen Judit Reigl, in den Fokus. Gefeiert wird das Jubiläum dieses künstlerischen und kunsthistorischen Meilensteins in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden sowie dem Nassauischen Kunstverein. Das Museum Wiesbaden beleuchtet die Netzwerke um Couleur vivante, zum Beispiel die des damaligen Museumsdirektors Clemens Weiler, der die Ausstellung gemeinsam mit dem Pariser Galeristen René Drouin kuratiert hat. Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden wiederum widmet sich zeitgenössischen Positionen, die in den Kontext von Couleur vivante gesetzt werden. Erfahren Sie mehr über diese besondere Zusammenarbeit im Gespräch von Corinna Freudig mit Dr. Oliver Kornhoff (MRE), Dr. Andreas Henning (Museum Wiesbaden) und Lotte Dinse (Nassauischer Kunstverein).
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